BILD 08

Auch dieses Jahr hatte Gabi Rückert eine Pfalzwanderung vorbereitet und 18 TCO´ler nahmen bei schönstem Wetter daran teil. Begrüßt wurde auch, dass die Anfahrt dieses Mal mit der Bahn stattfand. Ab Oftersheim ging es mit der Bundesbahn nach Mannheim, von dort nach Frankenthal und anschließend nach Freinsheim/Pfalz. Freinsheim liegt in dem östlichen Teil der Pfalz zwischen Grünstadt und Bad Dürkheim und ist eine ehemalige kurpfälzische Amtsstadt mit einer gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtbefestigung mit Toren und Türmen. Einer der Highlights war sicherlich eine historische Führung durch die Altstadt meist entlang der alten Befestigungsanlage/Stadtmauer. Wir erhielten Informationen beginnend von den Kelten, den Römern, der mittelalterlichen Befestigungen, der Zerstörung durch den Pfälzischen Erbfolgekrieg und dem Wiederaufbau mit zahlreichen Herrenhäusern und der Nutzung der Stadtmauer als Teil der Wohnhäuser.

Dann war es Zeit für das leibliche Wohl. Gabi hatte eine lange Tafel im Weinparadies Freinsheim mit Restaurant und Vinothek vorbestellt und wir konnten die Pfälzische Küche mit Wein und Schorle genießen.

Die nächste Etappe war dann eine Wanderung durch die Freinsheimer Weinberge, die allerdings schon alle abgeerntet waren. Ziel waren die Weinlagen „Schwarzes Kreuz und Oschelkopf“. Das Standbild „Schwarzes Kreuz“ zeigt eine Kreuzigungsszene vermutlich aus dem 16. Jahrhundert. Die hohe Tagestemperatur fordert dann seinen Tribut, d.h. der Ruf nach Viertele und Schorle zwangen uns zur Rückkehr nach Freinsheim. Schließlich waren wir ohne Auto gekommen und brauchten auf Alkohol kaum Rücksicht nehmen. Wir endeten wieder im Weinparadies u.a. auch weil der Bahnhof von hier in nur wenigen Minuten zu erreichen war.

Gegen 18:00 Uhr vertrauten wir uns wieder der Bahn an, d.h. fröhliches Umsteigen in Frankenthal und Mannheim. Mit „thank you for traveling mit der Deutschen Bundesbahn“ und mit „thanks to our travel manager Gabi“ erreichten wir gegen 19:00 Uhr Oftersheim. Alle waren etwas müde aber keiner ging verloren.

Peter Steglich

 

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